Autor Thema: Ausstellung japanischer Künstler in Karlsruhe 3. März bis 24. Juni 2012  (Gelesen 4915 mal)

ganchan

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Hatte heute eine Einladung und Infobroschüre bekommen:
Verwandlungen
Künstler zwischen Japan und Deutschland
3. März bis 24. Juni 2012 im Museum beim Markt ( Teil des badischen Landesmuseum)

Vorgestellt werden Werke von Mutsumi Aoki, Akihiro Higuchi und Aisaku Suzuki.
Unterstützt wird die Ausstellung von der 14-1 Galerie und der DJG Karlsruhe.

Eintrittspreise ist 2€  für Einzelbesucher. Gruppenführungen sind wohl mit Voranmeldung möglich.

Zusätzlich gibt es scheinbar noch folgende feste Termin für Führungen:
Kuratorführungen
So 4.3 /24.6 15 Uhr

Themenführungen
Auf der suche nach japanischen Traditionen in der Kunst von Aoki, Higuchi und Suzuki
So 1,4 15 Uhr

Die Verwandlung als Leitmotiv in den Arbeiten von Aoki, Higuchi und Suzuki
 So 6.5. 11 Uhr

Die verborgene Schönheit in den Werken von Aoki, Higuchi und Suzuki
So 3.6 11 Uhr

Kosten für diese angekündigten Führungen sind 2€ zuzüglich zum Eintritt

Weiter Infos gibt es unter www.landesmuseum.de und info@landesmuseum.de

Grüße,
Ganchan
« Letzte Änderung: 04. Februar 2012, 16:56:59 von ganchan »

randy

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Wir könnten zur März- oder April-KAMANi ja eine Stunde früher zum Essen gehen und dann ab 15:00 oder 15:30 in die Ausstellung... nur so als Anregung... das liegt ja auf dem Weg...

ganchan

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Kann man machen als kleine Gruppe.
Ich persönliche würde aber lieber in Ruhe und ohne Zeitdruck hingehen, da man an  einzelnen  Ausstellungsstücke gerne mal länger verweilt.  Allerdings könnte man bei dem Eintritt von 2€ überlegen, nochmal einmal hingehen falls die Zeit zu kurz war.

Eine Führung wäre vielleicht auch interessant. Müsste mal nachfragen, ab welcher Gruppengröße das angeboten wird.

Grüße,
Thomas

Dachkater

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Ich habe mich die Woche mit Chilja verabredet am 2.März zur Eröffung hinzugehen

randy

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Vergiss die Eintrittskarte nicht dorthin mitzunehmen, die Dir die DJG geschickt hat! Da ich so früh Freitags nicht zurück sein kann, könntest Du für Chilja meine Karte bekommen!

TRon

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ich würde gerne erwähnen das es sich hierbei um zeitgenössische Kunst dreier japanischen Künstler handelt. Also nichts falsches erwarten außer das die Herren eben Japaner sind.

manekineko

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Ich würde da gern hingehen. Soll ich einfach mal drei Termine in den Raum werfen?

Ein möglicher Termin wäre z.B. Folgender, wo eine Führung angeboten wird:
"Die verborgene Schönheit in den Werken von Aoki, Higuchi und Suzuki"
So, 3.6., 11 Uhr
Rita Anna Szlauzys M.A.

Ich würde auch noch zwei Alternativtermine angeben und dann einfach abstimmen lassen, wer wann mitkommt.

OK?

Dachkater

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das ist mal ein Plan ^^

als einer der schon drin war kann ich sagen, die Schmetterlingen und Motten haben mir besonders gefallen

ganchan

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Was käme den als Alternativtermin in Frage? Bin am 2.6 schon auf einer Hochzeit.

Grüße,
Ganchan

manekineko

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Also Termine würde ich vorschlagen:

Sa. (2.6.)
So. 3.6.
So. 10.6.

Öffnungszeiten sind 10 - 18 Uhr (auch an Sonntagen). Ich würde aber ehrlich gesagt gern gleich in der Früh gehen und dann nach der Ausstellung vielleicht noch in den Park. Ich würde dann für Versorgung mit Reisbällchen und Muffins sorgen. ;)

Gan-chan, passt dir da einer davon? Wenn ja, dann lassen wir den 2.6. einfach weg. Außer dir hat sich eh noch niemand gemeldet. 

ganchan

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So 10.6 würde mir am besten passen.

Weiss nämlich nicht, ob ich das am 3.6 schaffe, was jetzt natürlich schade wegen der Führung ist.

Grüße,
Ganchan

manekineko

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So 10.6 würde mir am besten passen.

Weiss nämlich nicht, ob ich das am 3.6 schaffe, was jetzt natürlich schade wegen der Führung ist.

Grüße,
Ganchan

Ach, mach dir mal wegen der Führung keine Sorgen. Wahrscheinlich ginge die für unser Interesse eh ein bisschen zu stark ins Detail.

manekineko

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So, wir waren da.  ;)

Die Ausstellung "Aoki - Higuchi - Suzuki: Verwandlungen" ist auf den ersten Blick klein und überschaubar. Die Werke der drei Künstler sind in einem Raum untergebracht, in dem man sich von den bemalten Nachtfaltern, über die Papierkunstwerke zu den Keramiken durcharbeiten kann.

Mir persönlich haben die Nachtfalter am besten gefallen. Schon allein die Größe der Insekten ist beeindruckend und dazu noch die filigranen Motive, die von einfachen Dingen, wie Türen und Autos, über Figuren bis zu Mustern reichen, die an Origami-Papier erinnern. Einige der Nachtfalter, deren gesamte Oberfläche mit Acryl bemalt sind, wirken, als hätte man sie mit Stoff überzogen.
Die Schlangen mit ihren gestrickten "Pullovern", die ebenfalls zum Falter-Künstler gehören, fand ich persönlich einerseits witzig, andererseits makaber. Bei den Faltern, die ja ebenfalls tote Tiere sind, fällt einem das nicht so auf, aber die Schlangen haben mich dann doch irgendwie an die "Körperwelten" erinnert. Kann man machen, muss man aber nicht.

Bei den Papierkunstwerken, die hauptsächlich in Form von Kleidungsstücken in der Kombination mit Natur gestaltet sind, hatte ich persönlich wenig Zugang. Einer der Museumsangestellten hat gerade zufällig mit einer anderen Besucherin diskutiert und sie haben mögliche Vanitas-Interpretationen zum Besten gegeben. Mich hat hauptsächlich beeindruckt, dass man ein Ballkleid aus Papier und Acrylfarbe gestalten kann und es dann selbstständig hält. ;)

Die Keramiken hatten vor allem wegen des Fotos, das den schaffenden Künstler zeigt, sehr viel Charme.

Insgesamt eine Ausstellung, die man für die 2Euro Eintritt gut ansehen kann, aber für die man nicht unbedingt nach Karlsruhe fahren muss.
« Letzte Änderung: 10. Juni 2012, 14:25:46 von manekineko »