Autor Thema: [Anime] Kurzreviews  (Gelesen 1578 mal)

manekineko

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[Anime] Kurzreviews
« am: 27. April 2012, 15:35:02 »
Nyan Koi! (jap. にゃんこい!)

Handlung:
Jumpei Kōsaka ist Oberschüler. Als er eines Tages auf dem Heimweg eine leere Dose in einen Abfalleimer werfen will, verfehlt er sein Ziel und enthauptet die Statue der örtlichen Schutzgöttin der Katzen Neko-jizō-sama. Er versucht das Ganze natürlich zu vertuschen, doch jemand hat ihn dabei beobachtet. Und damit fangen für Jumpei Kōsaka die Probleme an.
Seit diesem kleinen "Unfall" steht er unter einem Fluch: Er kann die Sprache der Katzen verstehen. Und das, wo er doch Katzen wegen seiner Allergie absolut nicht ausstehen kann!
Die meist mürrisch gelaunte Hauskatze seiner Familie Nyamusasu ist diejenige, die Jumpei Kōsakas Schandtat beobachtet hat. Und sie ist es auch, die ihm sagt, dass er den Katzen 100 Wünsche erfüllen müsse, damit er nicht selbst zu eine von ihnen verwandelt wird.
Was bleibt Jumpei Kōsaka anderes üblich, als die Wünsche zu erfüllen? Ebenso quält es ihn, dass seine große Liebe Kaede Mizuno Katzen über alles liebt und gleichzeitig sein erster Auftrag wird, weil sie es mit der Liebe leider etwas übertreibt.
Bei der Erfüllung der Wünsche verschiedenster Katzen gerät er immer wieder in missliche Situationen, tritt in Fettnäpfchen, lernt neue/alte Freunde und auch Feinde kennen.

Meine Meinung:
Katzen! :D Zumindest am Anfang scheint es vor allem um die kleinen Tiger zu gehen. Aber wie man sich bei den Stichworten Oberschüler und verliebt denken kann, tritt das schon bald in den Hintergrund. Leider, wie ich finde. Zwar sind die Katzen schon immer wieder in den Episoden zu sehen, aber der Fluch scheint nach einer Weile nicht mehr wirklich zu stören. Einmal davon abgesehen, dass Jumpei Kōsaka immer wieder erklären muss, mit wem er sich da gerade unterhält.
Allerdings fand ich eine der ersten Folgen, wo es um Jumpei Kōsakas Freundin aus Kindheitstagen geht und die eine "Mamba" (bzw. Yamamba) ist, ziemlich gut. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, auch wenn ich mich dunkel zu erinnern glaube, dass es schon einmal in einem Anime vorkam.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, wie die neuen Charaktere so drauf sind und ob der Katzenfluch vollkommen verloren geht oder doch wieder wichtiger wird.
« Letzte Änderung: 29. April 2012, 22:35:45 von manekineko »

manekineko

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[Anime] Kurzreviews
« Antwort #1 am: 29. April 2012, 22:00:33 »
Poyopoyo Kansatsu Nikki (jap. ポヨポヨ観察日記)

Handlung:
Als die junge Moe Sato eines Nachts von einer kleinen Sauftour nach Hause torkelt, stolpert sie auf der dunklen Straße über einen "Ball". Weil er so kuschelig und gemütlich ist, ruht sie sich auf ihm aus und entdeckt erst beim Aufwachen, dass es sich nicht um einen Ball, sondern um eine runde Katze handelt. Moe Sato nimmt den Kater, den sie wegen seiner Form Poyo tauft, mit zu sich.
Sie selbst und auch ihr Vater (der es auf seine ganz eigene, mürrische Art zeigt), sind sofort verliebt in den runden Poyo. Nur Moe Satos Bruder kommt mit dem Kater nicht zurecht. Und die Abneigung beruht sichtlich auf Gegenseitigkeit.

Meine Meinung:
Der kuschelige Fellball mit der schlechten Laune ist wirklich liebenswert! Egal, ob er sich als Held outet oder einfach schlecht gelaunt auf Satos Bruder losgeht, mir gefällt der kleine Kerl. Er hat ruppigen Charme, Charakter und spielt seine menschlichen Kollegen in den Hintergrund.
Zwar werden die Inhalte der Kurzfolgen nach einer Weile ein bisschen abwegig, aber die Serie fängt sich dann ziemlich schnell wieder und wird so witzig, wie am Anfang.
Ich drücke die Daumen, dass noch mehr Folgen kommen werden.
Insgesamt würde ich sagen: Ein nettes felliges Zuckerl für Zwischendurch, bei dem man auch mal herzlich lachen kann. Wenig Anspruch, aber süß!

PS.: Ich hab mal gegoogelt und Urban Dictionary sagt, dass "poyopoyo" sowas wie "noch nicht ganz ausgewachsen" oder "watschelnd" bedeutet.
« Letzte Änderung: 29. April 2012, 22:26:55 von TRon »