Kategorie > Reiseberichte

Japan 2012

(1/3) > >>

Dachkater:
Mittwoch: Freitag gehts los *hibbl*
Freitag: 5Uhr aufstehen, duschen, frühstücken, durchchecken ob alless vergessen ist.
Kurz nach 9 treff ich Caro und Randy im Flughafen; Ria stößt etwas später zu uns. Einchecken, Passagierkontrolle vergehen ohne größere Verluste

und schon gehts ab über Helsinki nach Osaka. Wir holen uns am Schalter mit Reisepass und Flugschein jeder den sogenannten JR-West Railpass Kansai

Area für einen Tag, kostet 2000Yen und darf für alle regulären Züge und den Haruka limited Express nach Kyoto benutzt werden. Um 11uhr sind wir im Hotel, geben die Koffer ab und machen uns gleich auf die pirsch.

Ums kurz zu machen, wir waren alle müde und schleppten uns zur Burg, danach durch Downtown Osaka. Caro und ich suchen neue Akkus für unsere Kameras, Ria nen MP3player. Menschenmassen sind unterwegs wie ich sie sonst als nur an Festen in Erinnerung habe. In der Abenddämmerung machen wir Rast in einem lokal unterm JR-Nishikujo-Bahnhof und es war sehr lecker. Und ab nach hause.

Bilder des Tages

Dachkater:
Sonntag, 13.05.
der zweite Tag: 7uhr wecken, 8uhr frühstücken und kurz vor 9 sind wir in der U-Bahnstation dem Hoteleingang gegenüber gestiegen. Für 600Yen bekommen wir ein Wochenend-Eintages-Ticket, das macht sich ab der dritten Fahrt bezahlt. (Anmerkung zum Wechselkurs: für 1Euro bekam ich von der Bank 96,65 Yen, ich rechne aber aus einfachheit lieber mit 1:100, nicht wundern)

 Damit fahren wir Tamagawa (unsere Hotelhaltestelle) nach Ebisucho mit umsteigen in Nipponbashi, DenDenTown, das Elektronik- und Anime/Manga-viertel; wir wollen zum Tennoji-Park wegen dem schönen Wetter. Weil ich nicht darauf achtete welchen Ausgang wir nahmen, irrten wir zielstrebig in genau die gegenüberliegende Richtung. Aber dadurch fanden wir Läden für Figuren, Cafe´s mit verkleideten Bedienungen (Maids und Cosplay) und Spielhallen. Ich hab zum erstenmal an einem UFO-catcher mein Geld verprasst, mit 1200 Yen und einer erklärenden Hilfe des Personals habe ich Ritsu aus der Animeserie K-on bekommen.
Ein paar Strassen weiter in einer Einkaufspassage find ich Ständer für Werbefahnen, 500Yen das Stück, kauf aber die Teile nicht, sondern hoff sie in Tokyo auch zu finden...

Wir finden uns bei Namba-Station wieder und nutzen die Gelegenheit zum Hotel zurück zukehren und die Unterlagen für den Japan Rail Pass zu holen, ich lass auch Ritsu aufm Zimmer ^^
Wieder in der Ubahn mit zweimal um steigen fahren wir zur Shin-Osaka-Station, dort gibts ein paar Schalter der JR (JapanRailways) wo wir die Unterlagen gegen echte Pässe eintauschen. Die Mido-suji-linie zurück steige wir eine Haltestelle vor Namba aus und sehen Vorbereitungen für ein Strassenfest, sind noch 25minuten bis zur Eröffnung, zur Überbrückung gehe ich mit Caro ins Daimaru-Kaufhaus nebenan, sie ist über die Preise überrascht. Und so schlendern wir durch 9 Stockwerke mit Frauenmode und verpassen die Eröffnung dann doch. Randy sagt uns aber dabei wäre nur ne Ansprache gehalten und dann eine große rote Schleife die Strasse entlang getragen worden.
Fürs Fest ist die Strasse komplett abgeriegelt worden und tausende bewegen sich darauf, als wir uns in Richtung Namba-Station begeben, kommen wir an Musikgruppen (unteranderem Taiko), Schönheitssalon mit Modewettbewerb, einem Jongleur und einem Japaner in mexikanischer Tracht der eine kleine Harfe spielte vorbei. Den Abschluß der Strasse bildete eine Kletterwand in der Fassade eines Fitnessstudio ab 25m höhe und Tanzguppen.

irgendwann gehts weiter hier, es ist kurz vor 01:00... schlafen
Bild des Tages

Dachkater:
Montag, 14.05.
Der Anfang ist ähnlich wie gestern, kurz nach 9 waren wir  unter sonnig blauem Himmel auf dem Weg zum JR-Bahn von Noda. Und uns erwartet eine große Überraschung: Alle Züge haben Verspätung!!
Die erste Vermutung, das sich wer auf die Gleise geschmissen hätte bestätigt sich nicht, es hat irgendwo an den Gleisen gebrannt. Aber es hat sich gezeigt, der japanische Schienenverkehr ist ein gut funktionierendes Zahnradkonstrukt, solange keiner Steine reinschmeißt!

Der erste Zug der einfährt ist übervoll und trotzdem quetschen sich welche noch dazu, wir warten lieber auf den nächsten, der wie erwartet fast leer war. Mit ihm 7 Stationen bis zu Tennoji, dort zu Gleis 18 gezuckelt und gewartet. Auch der Limited Express Haruka, der den Osaka Kansai Flughafen mit Kyoto verbindet, leidet unter Verspätung aber nicht so krass (30-40Min) wie die anderen, sondern nur 8 oder 10 min. Auf dem Weg zur Station Shin-Osaka bleiben wir auch ein paar Minuten auf offener Strecke stehen.

OhMann ich brauch ne Uhr ^^... Irgendwann, so um 11:30 kommen wir in Kyoto an, im Zug hab ich mir den Lageplan unseres Ryokan längere Zeit angeschaut und ich führ uns zielstrebig im ZickZack durch die Strassen, bis kurz vorm Ziel, wo ich durch Fragen unsicher gemacht zögere und eine Verkäuferin eines Devotionalienladen uns sagt das das Ryokan 20m die Strasse hoch sei .

Hallo sagen und Koffer abstellen und schon sind wir wieder unterwegs, zurück in den Devot.. ihr wisst schon welchen, und ein wenig umgeschaut, mich interresieren Räucherstäbchen, davon werd ich ein, zwei Schächtelchen mitnehmen. Zur großen Tür raus rechts blicken wir schon auf den Nishi-Honganji (Tempel), im inneren ist es überraschend kühl, draussen sinds bestimmt 24-26 Grad. Nach kurzem Rundblick bewegen wir uns zu dem Brudertempel, dem Higashi-Honganji, 500m weiter Richtung osten. Dort wird noch groß gearbeitet, das Dach wird renoviert, die Japaner haben eine Wellblechhalle um die Haupthalle herum gebaut und schreinern was das Zeuchs hält, da sie sich an die selbe Bauweise halten wollen, scheints etwas länger zu dauern bis sie fertig sind. Bei einer kleineren Halle im Hof scheinen sie auch Ausbesserungsarbeiten starten zu wollen.

Weitere 400meter östlich gehen wir in den Shôsei-en, ein Garten, der zu dem Higashi-Honganji gehört, mit 500Yen Eintritt (für Erhalt und Pflege), mit schönen kleinen Teehäusern, die leider nicht zu betreten sind, mehreren Teichen und Zierkirschbäumen, deren Bütezeit schon vorbei ist.

Danach gingen wir nach Süden zur 7.Strasse, der Shichijo, und wenden uns dort wieder gen Osten, kaufen unterwegs im Mini-stop-Combini (eine kleine Schwester der Supermärkte) was zu futtern. Meins nennt sich KurippiChicken (oder soähnlich), besteht aus fritiertem Hühnchenfleisch, für 198Yen (glaub ich). Schmeckt lecker, ich futters während wir weiter nach osten die Shichijo weiter gehen, über den Kamogawa, der Fluß der nur in der Regenzeit beeindruckend ist (nenn ich ihn einfach mal, war noch nie in der Regenzeit in Japan, soll nass sein, hab ich mir sagen lassen ^^ )

An der Higashioji-dori, eine Nord-Süd-Strasse, beim Chushaku-in Tempel wenden wir uns links und folgen der Strasse ein wenig. Nach einer Brücke gehts rechts den Berg hoch zum Kiyomizu-dera, dem Tempel des Reinen Wassers. Zwischendrin wird immer wieder die Auslage in Augenschein genommen. Wir stellen auch fest, das viele Schulklassen unterwegs sind, die ein Vorwärtskommen manchmal erschweren. Nachdem ich ein Vanille-Grüntee-Softeis verputzt hab gehen wir in den Tempel, von dem auch mehrere Gebäude fürs restaurieren eingepackt sind. Japanische Schulmädchen befragen als Hausaufgaben unsere zwei Mädels welches Essen ihnen am besten geschmeckt hat in Japan, und ich frage ein japanisch aussehendes Päärchen, ob ich die Dame davon, hübsch in ihrem Kimono aussehend knipsen dürfe. Auf japanisch natürlich... "We dont understand japanese, please speak english" es sind Ausländer wie wir auch ^^ (das Bild muß einfach gut geworden sein!)

Nach dem Rundgang gehen wir fast den selben Weg wieder zurück, denn auf der Shichijo haben wir einen Curryichibanya, meine Lieblings Curry-kette entdeckt (zwischen Fluß und National Museum), wo wir unser Abendessen einnehmen. Schnurrstracks zurück ins Ryokan, es ist 19:30, kurz duschen, toilettieren und ich geh mit den Frauen nach Downtown das Nachtleben betrachten, leichter Nieselregen, den man ignorieren kann und abundzu größere Tropfen lassen mich nen Schirm mitnehmen. 22:30 sind wir wieder zurück und ich tipps los ^^

Bilder des Tages

Dachkater:
Diestag, 15.05.
9Uhr, der Regen fällt... und damit wird das Aoi-Matsuri-Umzug auf den Mittwoch verschoben. Zeit fürs shoppen, mit dem Bus fahren wir zu der Einkaufspassage Teramachi, laufen hoch und die paralell Passage wieder runter. Randy wills dann mit dem goldenen Pavillion versuchen, ich winke ab, mit meiner Kamera kann ich im Regen nicht hantieren; Caro geht mit ihm, Ria schliesst sich mir an. Wir besuchen den Book-off an der Sanjo-Higashi-Kreuzung, ausser ner Every Little Thing-CD kauf ich nix und die ist eine Bestellung. Draussen gehen wir in den Untergrund zu einem 100Yen-shop, ein Wecker für Ria und ein Fächer für ne Bestellung + weisse Schoki für mich. Danach fahren wir zum Hauptbahnhof, streunen durch die Passagen dort und warten generell darauf das es 17uhr wird, um die Zeit haben wir uns mit den beden anderen verabredet. Pünktlich 15minuten zu spät finden wir zusammen und gehen in den Curry Shop Spicy Masada, auf der anderen Seite der Gleise. Aufm Rückweg noch ein bischen im Erdgeschoss des Kyoto-Tower-Hotels gestöbert und ein niedliches T-Shirt für mich gefunden. Dann mit Abstecher in den Combini fürs Frühstück zurück ins Ryokan.

oh ja, es war ca 18uhr wo der Regen endete...

Bilder des Tages

Dachkater:
Mittwoch 16.05.
So, heut ist der Tag des Aoi-Festes, kurz nach 9, fahren wir mit dem Bus vom Nishi-Honganji zur Marutamachi-Horikawa-Kreuzung und von dort zur Marutamachi-Kawaramachi. Dort an der Kreuzung warten wir dann ne Stunde bis der erste Wagen des Umzugs bei uns vorbeikommt, da ich den Zug schonmal gesehen hatte vor 5 Jahren, hab ich diesmal nicht soviele Bilder davon gemacht. Nach 45 Minuten fährt der Wagen der Feuerwehr vorbei und die Polizisten räumen einen Teil der Absperrung weg. Mit dem Bus fahren wir zum Kyoto-Bahnhof und wollen mit nem Zug zu Inari fahren, jeder ist mit gedanken woanderst und wir sind schon den halben Weg nach Nara, bis es uns bewußt wird, das wir in einem Schnellzug sitzen, und nicht in einem Lokalen, mit dem wir nur 2 Haltestellen zu fahren hatten.

Trotzdem ists erst halb Zwei als wir in Inari aussteigen, gemütlich steigen wir den Hügel hoch von Haltepunkt zu Haltepunkt, leider ists Dunstig so das man keine schöne Aussicht auf die Stadt hat. Diesmal hab ich mir die große Schleife oben aufm Berg gegönnt und wiedermal was neues gesehen ^^. Der Jodu-Club einer Schule hat oben an den steilsten Treppen trainiert unteranderem haben sie sich gegenseitig hochgetragen.

Nach dem wir unten sind, entscheiden wir uns noch Gion anzusehen, also mit dem Zug zum Bahnhof von Kyoto zurück und mit dem Bus zur Haltestelle Gion, voll bis zum gehtnichtmehr, drängen die Japaner trotzdem rein und raus, beim Aussteigen mach ich fast 5 Mittelschüler platt als ich mich zwischen ihnen hindurch zwängen muß.

Nach ein bischen hin und her stehen wir vor dem Gion-Corner, ein Theater das einen Mix der japainschen Kultur (Ikebana, Teezeremonie, Puppenspiel und Komödie) darbietet. Caro geht mit Randy hinein, ich hab das schon vor 6 und 11 Jahren gesehen gehabt und es wird noch das selbe aufgeführt, Ria interessierts nicht. So gehen Ria und ich wiedermal Curry essen  :P Sie ist mutig und nimmt auch Schärfe 2, ins schwitzen kommt sie nicht, aber es brennen ihre Lippen, keine Stufe 3 für sie ^^

Mit dem Bus zur Shijo-Horikawa, laufen wir den Rest, wobei wir noch einen Abstecher zum Book-off auf de Gojo (5.Strasse) machen.

Bilder des Tages

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln